For a Few Dollars More

Erstveröffentlichung: Weltwoche 07/10

Da waren’s nur noch zwei. Die Verlegerdynastien verschwinden schneller als die Gletscher.

Wenn die Schulden beglichen und die Minderheitsaktionäre ausbezahlt sind, dann verbleiben Matthias Hagemann noch rund 30 Millionen Franken. 30 Millionen Franken sollten reichen für den Lebensabend des vormaligen Besitzers der Basler Zeitung Medien. Denn Hagemann, 48-jährig, ist beileibe kein Jetsetter, sondern ein genügsamer Mann. Zum Rest des Beitrags »

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Die Entwicklung auf dem Abo-Zeitungsmarkt

In Deutschland prägen 340 Abonnement-Tageszeitungen ganz wesentlich die Zeitungslandschaft.

Doch nicht alle lokalen und regionalen Blätter verfügen über eigene Redaktionen, die den überregionalen Teil selbst erstellen. Wie sich der Abo-Zeitungsmarkt entwickelt hat und wie die einzelnen Redaktionen miteinander verflochten sind, verdeutlicht das Leibniz-Institut für Länderkunde auf seinem Internetportal „Nationalatlas aktuell“. Zum Rest des Beitrags »

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Alles fließt

David Gelernter, Informatikprofessor an der Yale University,  denkt in der FAZ übers Internet nach. Und er tut es auf poetische Art und Weise.

Für ihn sind die Informationen im Netz wie Wasser – zum Beispiel wird Twitter zum „tosenden, imposanten Wasserfall – den Niagarafällen des Netzes“. Und dabei sticht vor allem das fließende Wasser heraus: Feeds und Lifestreams. Fließen heiße, dass wir uns  langsam, aber sicher von der räumlichen Anordnung von Information zur zeitlichen hinwenden. Zum Rest des Beitrags »

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Internet und öffentliche Meinung in Iran

Wie oppositionelle Journalisten und Weblogger in Iran informieren,  diskutieren und die Zensur umgehen – und damit ihr Leben riskieren.

Welchen Einfluss hat das Internet auf die öffentliche Meinungsbildung in Iran? Eine brisante Frage vor dem Hintergrund, dass jegliche freie Meinungsäußerung in Iran unterdrückt wird und die Medien fest in der konservativ-geistlichen Hand des Staates sind. Samira Kügler vom Institut für Journalistik der TU Dortmund hat in ihrer Diplomarbeit dieser Frage nachgespürt. Die Autorin hat acht oppositionell orientierte iranische Journalisten und Weblogger, von denen drei im Exil leben, anonym befragt. Zum Rest des Beitrags »

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Neue ethische Fragestellungen im Internet

Daniela Kraus vom Medienhaus Wien hat mit dem EJO über Medienselbstkontrolle, Medienethik und Innovationen im Journalismus in Österreich gesprochen.

Frau Kraus, gibt es erfolgreiche Beispiele für Media Accountability in Österreich?

Ich könnte eher viele misslungene Beispiele aufführen. In Österreich gibt es seit 2002 keinen Presserat, das ist schon einmal eine Ausnahmesituation, wobei jetzt gerade wieder ein „Presserat“ neu gegründet wird. In Österreich gibt es in den „alten“ Medien zudem fast keinen Medienjournalismus und so gut wie keine Diskurse über Medien und Journalismus. Gelungen sind die Postings bei der Medienberichterstattung im Internet. Zum Rest des Beitrags »

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„MediaAcT“ – Medienselbstkontrolle in Europa

Gerade in Zeiten wachsender Medienkonzentration ist Medienkontrolle sehr wichtig.

Wie es in Europa um die Selbstkontrolle des Journalismus bestellt ist, wollen 12 Forschergruppen in den nächsten dreieinhalb Jahren klären. „Media Accountability and Transparency in Europe“ - kurz „MediaAcT“ – heißt das Projekt, an dem sich zehn Teams aus west- und osteuropäischen Ländern sowie zwei Teams aus dem arabischen Raum beteiligen. Die Federführung hat das Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus an der Technischen Universität Dortmund. Zum Rest des Beitrags »

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Online-Petitionen gewinnen an Einfluss

Heikki Heikkilä vom Journalism Research and Development Centre an der University of Tampere macht den Anfang in unserer Interviewreihe über Medienselbstkontrolle, Medienethik und Innovationen im Journalismus.

Herr Heikkilä, gibt es erfolgreiche Beispiele für Media Accountability Systems in Finnland?

Finnland ist für seine etablierten Medienselbstkontrollsysteme bekannt. Ethik-Kodizes und Presseräte haben eine lange Tradition und sind weiterhin aktiv. Die Tatsache, dass sie noch existieren und von Journalisten genutzt werden, zeigt, dass sie ziemlich erfolgreich sind. Zum Rest des Beitrags »

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Schweizer Kreuz

Erstveröffentlichung: Tagesspiegel

Kann ein Zeitungsmarkt radikaler sein? Erst Kollateralschäden durch Gratisblätter, jetzt Konzentration

So viel öffentliche Aufmerksamkeit, wie ihr in jüngster Zeit zuteil wird, ist für die eher behäbige Schweiz ungewohnt. Aber nicht nur wegen Datenklau und Bankgeheimnis, wegen Ghaddafi und Minarett-Verbot steht sie im internationalen Rampenlicht. Sogar ihre Medien selbst geraten immer öfter in die Schlagzeilen – zuletzt die „Basler Zeitung“, die überraschend vom Tessiner Finanzier Tito Tettamanti mehrheitlich übernommen wurde. Zum Rest des Beitrags »

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Die Kunst des Verführens

Erstveröffentlichung: Neue Zürcher Zeitung

Ein Buch von Klaus Schönbach legt dar, was Wissenschafter über die Techniken des Überzeugens und die Wirkungen des Werbens herausgefunden haben.

Schon der Titel von Klaus Schönbachs klugem Kompendium steht für das Kernanliegen des Autors: die «zuverlässige Überraschung» als Geheimnis des Kommunikationserfolgs. Zum Rest des Beitrags »

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Abschied mit Spektakel

Erstveröffentlichung: Weltwoche 06/10

Die NZZ hatte die Basler Zeitung schon gekauft – dann machte der NZZ-Chef einen stupiden Fehler.

Eigentlich möchten wir Matthias Hagemann mit einer Eloge auf sein Verlegerleben verabschieden. Der Mann ist sympathisch und spontan.

Wir verzichten dennoch auf die Eloge. Matthias Hagemann, der Besitzer der Basler Zeitung, hat eine der letzten grossen Verlegerfamilien aus der Geschichte getilgt. Da fehlt uns das ultimative Hurra.
Sein Abgesang aber, das müssen wir Hagemann lassen, war spektakulär. In letzter Sekunde liess er einen fixfertigen Deal mit der NZZ hopsgehen. Denn die NZZ hatte einen stupiden Fehler gemacht. Zum Rest des Beitrags »

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