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Beobachtung der Beobachter
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Qualitätssicherung am 26. August 2010
Erstveröffentlichung: Die Furche vom 26.8.2010
Mitten im Sommerloch hat sich ein Wunder ereignet: Eine Zürcher Forschergruppe um den Mediensoziologen Kurt Imhof hat zum ersten Mal für die Schweiz ein Jahrbuch „Qualität der Medien“ vorgelegt.
Auf 373 Seiten ist akribisch dokumentiert, wie sich Journalismus und Medien im Nachbarland entwickeln. Den Autoren zufolge sind die Aussichten trübe. Zum Rest des Beitrags »
Lorbeeren und saure Früchte
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Medienjournalismus am 25. August 2010
Erstveröffentlichung: Message Nr. 3/2010
Seit Jahren sezieren Forscher den Medienjournalismus und widmen ihm ein Übermaß an Aufmerksamkeit.
Die großen Zeitungsverlage und noch mehr die TV-Sender haben ihn dagegen nahezu stranguliert, jedenfalls auf das unvermeidliche Minimum reduziert. Was bisher fehlte: ein Repositorium, das besonders gelungene und drastisch missglückte Beispiele gegenüberstellt. Zum Rest des Beitrags »
Wozu noch Journalismus?
Verfasst von Stephan Weichert, Leif Kramp und Hans-Jürgen Jakobs unter Neue Medien am 24. August 2010
Erstveröffentlichung: sueddeutsche.de vom 7.8.2010
Im Netz entsteht ein neuer interaktiver Pluralismus. Gleichzeitig wird ein vollkommener Markt geschaffen, dem es noch an Geld mangelt. Der Journalismus wird auch das überleben.
Der moderne Messias trägt einen schwarzen Rollkragenpullover, ausgelatschte Joggingschuhe und eine randlose Brille des Schwarzwälder Markenherstellers Lunor, Modell “Classic”. Wenn Steve Jobs vor sein Publikum tritt, umgibt ihn eine mystische, fast religiöse Aura. Zum Rest des Beitrags »
Hinter den Kulissen
Verfasst von Roger Blum und Marlis Prinzing unter Politikberichterstattung am 13. August 2010
Erstveröffentlichung: Studies in Communication Sciences 10/1 (2010)
EJO-Research
Die Distanz zwischen Journalisten und Chefbeamten in der Schweiz ist größer als die zwischen Journalisten und Parlamentariern.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Marlis Prinzing und Roger Blum, die die komplexen Verhältnisse zwischen Journalisten und Chefbeamten sowie Sprechern im Schweizer Bundeshaus untersucht.
Dabei hat die Verwaltung großes Gewicht. Schon „Nebelspalter“-Karikaturist Carl Böckli antwortete auf die Frage, wer denn in der Schweizer Bundesstadt Bern die Macht habe: „Wer sitzt in Bern und gibt dem Schtaat die heutige Geschtaltung? Hä, zweitens ischts der Bundesrat und erschtens die Verwaltung.“ Zum Rest des Beitrags »
Qualität kostet
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Medienökonomie am 13. August 2010
Erstveröffentlichung: Die Zeit Nr. 33/2010
Für guten Journalismus im Netz würden Leser bezahlen. Man muss ihnen nur erklären, warum.
Rupert Murdochs Londoner Times ist der Vorreiter und versucht seit Anfang Juli, im Internet Bezahlinhalte durchzusetzen. Andere werden nachziehen: Le Monde und der Figaro, aber auch die Axel Springer AG hat es angekündigt. Zum Rest des Beitrags »
Segen am Sonntag
Verfasst von Kurt W. Zimmermann unter Medienjournalismus am 12. August 2010
Erstveröffentlichung: Weltwoche Nr. 30-31/2010
Auch dieser Sommer zeigt uns den Unterschied zwischen Leitmedien und Lightmedien.
Welche Themen haben bisher diesen Sommer dominiert? Und welche Medien haben diese Themen gemacht?
Bevor wir zur Antwort kommen, müssen wir kurz definieren, was ein Thema ist. Ein Thema ist das Gegenteil einer News. Eine News ist kurzlebig. Zum Rest des Beitrags »
Der Journalist wird Lotse im Meer der Medien
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Neue Medien am 12. August 2010
Erstveröffentlichung: Der Standard vom 7./8. August 2010
Welche Zukunft hat die Tageszeitung? Werden Internet und Gratisblätter den anspruchsvollen Journalismus verdrängen – oder ihm ein neues Forum bieten? Hier zwei Szenarien.
Das erste Szenario: Beginnen wir mit einem kühnen Traum. Die westeuropäischen Gesellschaften finden auf die Herausforderung der Globalisierung und der Schuldenkrise Antworten. Zumindest einen Teil ihres Wohlstands können sie gegen die “Billigkonkurrenz” aus Osteuropa, Indien und China verteidigen.
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Die Tragik der virtuellen Allmende
Verfasst von Miriam Meckel unter Medienökonomie, Neue Medien am 12. August 2010
Im Internet gibt es keine Grenzen. Informationen reisen unabhängig von Staatsgrenzen, nationaler Zugehörigkeit und Platzmangel durchs Netz.
So haben wir uns die Wirklichkeit vorgestellt hinter dem Slogan „information wants to be free“, der die Jahre der Aufbruchsstimmung im Netz geprägt hat. Das passende ökonomische Verwertungsmodell ist der Long Tail, der selbst dem ausgefallensten digitalen Produkt noch Vermarktung und Verkauf ermöglicht,
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Journalismus als gefährdetes Ökosystem
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Neue Medien, Qualitätssicherung am 6. August 2010
Erstveröffentlichung: Neue Zürcher Zeitung vom 3. August 2010
Die digitalen Kommunikationstechniken zerstören die alte Medienordnung. Sie unterspülen die wirtschaftliche Basis des klassischen Journalismus.
Um zu ermessen, was in den USA derzeit passiert, hilft vielleicht ein Gedankenexperiment: Man übertrage die jüngsten Entwicklungen, so gut es geht, auf die Schweiz. Die Tamedia hätte sich dann mit der Übernahme von Edipresse überlupft und befände sich im Insolvenzverfahren – Zum Rest des Beitrags »
Was wir aus der Wikileaks-Affäre gelernt haben
Verfasst von Marcello Foa unter Ethik, Medienwirkung am 3. August 2010

Einige Gedanken zu Wikileaks Veröffentlichung der Afghanistan-Papiere.
Die Medien zu beeinflussen ist viel einfacher als Akademiker und Journalisten zugeben wollen. Da 80 Prozent aller Informationen aus Institutionen stammen, hängt die Transparenz der Nachrichten vor allem von der Integrität derjenigen ab, die in solchen Institutionen arbeiten. Zum Rest des Beitrags »







